Fuji MCEX-11 Kurztest

Fuji MCEX-11 Testbericht

Im Fuji X System gibt es ja genau ein Makro-Objektiv, das Fujinon 60mm f2.4. Dummerweise hat das den wahrscheinlich langsamsten Autofokus aller Fuji-Objektive und ist daher – für mich – im Alltag nicht zu gebrauchen. Makros habe ich bisher mit für mich zufriedenstellendem Erfolg mit dem Achromaten Raynox 250 gemacht, der aber starke Einschränkungen bzgl. der verwendbaren Entfernung zum Objekt sowie eine starke Randabschattung (43mm Filtergewinde) mit sich bringt.

Seit Kurzem sind von Fuji 2 Zwischenringe mit 11mm (MCEX-11) und 16mm (MCEX-16) verfügbar. Der MCEX-11 ist aus meiner Sicht ideal um Gelegentlich Makros aufzunehmen. Die folgenden Bilder sind mit dem Fujinon 27mm f2.8 entstanden:

Fuji MCEX-11 Testbericht

Zunächst das Bild ohne Zwischenring, minimale Entfernung zur vorderen Kante des Objektivs ca. 26cm:

Fuji MCEX-11 Testbericht

Mit dem MCEX-11 verringert sich die minimale Entfernung dann auf ca. 6cm:

Fuji MCEX-11 Testbericht

Für mich eine wirklich gute Lösung – gewohnt hochwertige Fertigungsqualität, keinerlei Randabschattung, und Autofokus und Objektivdatenübertragung funktioniert weiterhin einwandfrei.

Link zum MCEX-11 bei Amazon.de

Makro mit der X100S?

Makro mit der X100S

OK, man muss sich natürlich generell Gedanken machen ob Makro mit 35mm Brennweite sinnvoll ist – für ‘echte’ Makros in Insektengröße ist das sicher Nichts (Stichwort ‘Fluchtdistanz’), aber das eine oder andere Blümchen lässt sich damit gut festhalten.

Die Herausforderung liegt im Scharfstellen – das Display ist bei gutem Licht dafür kaum zu gebrauchen, um den elektronischen Sucher zu nutzen muss man flach auf dem Boden liegen. Der Autofokus ist ebenfalls weniger hilfreich: ist man zu nah (…) findet er keinen Fokus und pumpt sicherheitshalber wieder etwas weiter raus, statt auf minimale Distanz zu fokussieren. Im ‘M’-Modus kann man daher ein gutes Stück näher scharfstellen.

Makro mit der X100S

Meine Strategie: manuell auf minimale Distanz fokussieren, dann mit elektronischem Sucher am Auge die Kamera vor- und zurückbewegen bis der Fokus passt; entweder mit aktivierter Fokussierhilfe oder Schnittbild. Der “Highlight”-Modus hat mir dabei am besten geholfen, das Schnittbild ist mir eher ‘im Weg’.

Fuji X100S Macro Mode – Soft???

Ich bin ja bekennender Fan der Raynox Nahlinsen (das Makro des kleinen Mannes…), mit einem 49 auf 43mm step-down Ring geht die auch an der X100S!

Zunächst die X100S im Macro-Mode ohne Nahlinse (kürzeste Distanz):

Fuji X100S Macro Closest Distance

Und das Ganze _mit_ der Raynox 250:

Fuji X100S Macro + Raynox 250 Closest Distance

Passend dazu regt sich Pocket-lint auf dass Macro-Aufnahmen mit der X100S bei Blende 2 weich sind – Jungs, Makros mit Blende 2…? Experten….

Raynox DCR-150 Makro Vorsatz Mini Review

Nach 8 Stunden Excel und Powerpoint musste ich mal etwas vor die Tür – eine gute Gelegenheit den Raynox 150 zu testen. Ich versuche gerade meine Ausrüstung auf das Minimum zu beschränken, das ist derzeit das Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G und das Nikon AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G. Das sind die beiden wohl günstigsten Linsen in der Region, die gleichzeitig lichtstark und superscharf sind. Nach Durchsicht meiner Lightroom-Bibliothek sind die meisten meiner 5-Sterne-Bilder damit entstanden.

Was mir noch fehlte war gelegentlich etwas Makro. Dafür eine eigene linse für 400,– ist mir zu teuer. Aus diversen Foren fiel mir immer wieder der Raynox DCR 150 Adapter auf, mit 49,– vergleichsweise ein Schnäppchen.

Hier mal zwei der ersten Testbilder:

Beide entstanden mit dem Nikon AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G. Nicht ganz wie ein Makro aber allemal gut genug.