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Gewährleistung in der Praxis

Nachdem das iOS 7.03 update das iPhone meiner Frau offenbar langfristig vom WiFi abgehängt hat wurde mir heute vom Apple Suport empfohlen doch die Gewährleistung des Händlers in Anspruch zu nehmen (das iPhone ist 1,5 Jahre alt und funktionierte vor dem Update einwandfrei).

Nach der bis dahin bereits recht frustrierenden Erfahrung versetze der Anruf beim Händler dem Verbraucherschutz endgültig den Todesstoß: Der Händler bezog sich auf den Gesetzestext und verlangte von mir einen Nachweis dass es sich um ein nicht durch mich hervorgerufenes Problem handelt.

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(Wikipedia)

Tolle Wurst – mit dieser Nummer ist bei allem was die Komplexität einer Glühbirne überschreitet die Gewährleistung praktisch hinfällig – das hat der Gesetzgeber schlau im Sinne der Wirtschaft geregelt. Ich bin begeistert. Nicht.

Einziger Ausweg: Apple bietet einen einmaligen Austausch für 211,– EUR an. Ein neues Motorola Moto G kostet 169,– . Hmm…..

One thought on “Gewährleistung in der Praxis

  1. Die gleiche Erfahrung habe ich mit einem iPad gemacht, wo sich nach 1,5 Jahren die Verklebung gelöst hat. Ich schließe bei allen mobilen und stark beanspruchten Geräten zumindest bei Apple die erweiterte Garantie (3 Jahre) ab. Das hat mich. gerade bei meinem MacBook Air gerettet, wo nach 1,5 Jahren die Hauptplatine ausgetauscht werden musste.
    Trotzdem traurig, dass der Verbraucherschutz nicht funktioniert wie gedacht / gewünscht.

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