Internet goooood, GEMA baaaaad!

23Feb - by Frank Koehntopp - 0 - In Blogging

Wir haben es schon immer gewusst, und Generationen von Internet-User kämpfen gegen die Mär der bösen Raubkopie. Propheten der Sharing-Philosophie behaupten schon lange “give freely, and good things will come back to you” (und die Zahlen belegen das ja auch schon immer).

Wenn man als einfacher Nutzer dagegen ins Feld zieht gerät man natürlich sofort unter Verdacht nur so ein vermummter böser Raubkopierer zu sein und erzielt keine regulatorische Wirkung. Seit heute kommen aber andere Schwergewichte mit in den Ring:

Sony Music will, dass in Deutschland seine Musikvideos bei Youtube zu sehen sind. “Ich wünsche mir sehr, dass es auch in Deutschland bald diese Möglichkeit gibt”, sagte Edgar Berger, Chef von Sony Music International, im Gespräch mit der Tageszeitung Die Welt. Sony Music International ist eine Sparte von Sony Music Entertainment Germany.

Dass dies nicht möglich sei, liege nicht an Sony Music, sondern an der “Verwertungsgesellschaft Gema”, “die Urheberrechte sehr restriktiv lizenziert. Uns gehen dadurch Millionenumsätze verloren”, erklärte Berger. Diese Praxis sei auch einer der Hauptgründe, warum der digitale Musikhandel in Deutschland weniger stark ausgeprägt ist. “Ich bin mir aber auch relativ sicher, dass es bei der Gema irgendwann Einsicht zwecks ökonomischer Notwendigkeit geben wird.”

Das Internet sei für die “Musikindustrie ein großer Glücksfall, oder besser gesagt: Das Internet ist für uns ein Segen”, betonte Berger.!

WOW

Das muß man sich mal klarmachen – die GEMA nervt also nicht nur Konsumenten, sie schadet auch den Musikproduzenten in großem Rahmen!

Popcorn! Das kann noch interessant werden….