Meine kostenpflichtigen Cloud-Dienste 2017

Ich hatte ja letztes Jahr schonmal Cloud-Inventur gemacht – Zeit für ein 2017 Update:

  • Amazon Prime ist immer noch #1. Auch wenn es für Neukunden vom 49,– auf 69,– verteuert wurde (Bestandskunden haben noch ein Jahr Karenz) ist das weiterhin ein Schnäppchen. Prime Video wäre alleine schon das Geld wert, Prime Music ist ebenfalls nicht zu verachten. Amazon baut das Angebot konsequent aus.
  • Musik hatte ich – hauptsächlich für meine beiden Töchter – bisher über Spotify versorgt. Seit Kurzem bietet aber Amazon mit Amazon Music Unlimited einen gleich günstigen Familientarif an (EUR 14,99), und hat sowohl eine bessere Musikauswahl als auch sauber getaggte Lieder und punktet sofort mit Zusatzfunktionen wie synchronen Liedtexten – empfehlenswert.
  • Bleiben wir im Konzern: Auch Hörbücher bietet Amazon an, Audible.de ist für 9,99 kein Schnäppchen und gelegentlich ‘stapeln’ sich die credits, aber durch Whispersync mit den Kindle-Büchern hat das für Vielfahrer durchaus einen Reiz.
  • Meine Lightroom-Lizenz habe ich durch die Adobe Creative Cloud / Fotografie ersetzt. 11,89 im Monat läuft in etwa auf die üblichen jährlichen Update-Kosten hinaus, dafür gibt es funktionale Erweiterungen jetzt unterjährig und dazu noch Photoshop. Unschlagbar.
  • Meine Bilder hoste ich bisher bei Flickr. Der Dienst stagniert jedoch seit Jahren, und Yahoo bekleckert sich mit seinen Sicherheitslücken eh nicht mit Ruhm. Ich werde das Update wohl auslaufen lassen und komplett auf 500px wechseln. Wer Geld sparen will: es gibt auch ein Kombi-Angebot mit der Adobe Creative Cloud!
  • Um meine Kinder davon abzuhalten auf windigen Streaming-Seiten Viren einzufangen kam dann mittlerweile auch Netflix ins Haus. Es gibt zwar Überschneidungen mit Amazon Prime Video, aber auch mehr als genügend eigenes Programm um das zu rechtfertigen. 9,99 pro Monat.
  • Zum sicheren Surfen unterwegs (und für Netflix im Ausland) verwende ich einen VPN Dienst. Kürzlich habe ich eine InvizBox bekommen die das transparent macht. Hier ist eine gute Liste möglicher Anbieter: https://thatoneprivacysite.net/vpn-comparison-chart/
  • Cloud-Speicher nutze ich außerhalb Google nicht wirklich. Für unter 3 Euro pro Monat 100GB genügt mir für Dokumente und Sicherungen meiner Android-Fotos.
  • Aus “alten Zeiten” nutze ich auch noch einen Usenet Dienst, der wird aber wohl nicht lange bleiben.

Insgesamt ist bei mir die Nutzung von Cloud-Diensten definitiv nach oben gegangen. Wie sieht das bei euch aus?

Fuji XF 23mm f2 – Erste Eindrücke

Auf kein Objektiv habe ich mich so sehr gefreut wie auf dieses. Wie ich auf unserer Berlin-Reise erfahren konnte ist 23mm genau ‘meine’ Brennweite. Das XF 23mm f1.4 gibt es schon ewig, ist mir aber auch schon genauso lange zu groß und zu schwer.

Mit dem XF 35mm f2 hat Fuji vor einiger Zeit die “Fujicron” Reihe begonnen, im nächsten Frühjahr kommt dann noch das XF 50mm f2 dazu, was (für mich) die Serie abrundet. (OK, ein kleines 16mm f2.8 würde ich auch noch vertragen… ;) )

Das Wetter hat mir leider einen Strich durch die Rechnung gemacht, daher erst einmal ein paar kurze Eindrücke. Beide mit Provia, unter schnell vorbeiziehenden Wolken. Interessant wie sich das Licht auf die Farbsättigung auswirkt:

Fuji XF 23mm f2 Test Shots

Fuji XF 23mm f2 Test Shots

Und dann noch eines in Acros Y:

Fuji XF 23mm f2 Test Shots

Ein Keeper, definitiv ;)

Die mitgelieferte Gegenlichtblende mag ich weniger, gut daß die vom XF35 problemlos passt.

Für das 23er habe ich deswegen den JJC Nachbau der 35er bestellt: http://amzn.to/2dC4SHH

Ein Bild Vier Bearbeitungen

Beim Bearbeiten von Fotos geht man ja immer wieder durch Phasen (ich denke jeder war schonmal in einer ‘sieht in HDR besser aus!’-Phase!?!?). Ich habe in letzter Zeit etwas experimentiert, momentan schwanke ich zwischen Schwarz/Weiß und Vintage als bevorzugtem Stil.

Ich stelle daher mal ein Bild in 4 Versionen zur Abstimmung und bitte um euer Voting – was wäre eure Lieblingsversion?

Zunächst die ‘normalste’ Version – Fuji Classic Chrome mit etwas Dodge&Burn:

Bilder zum Blogpost - welche Version kommt am besten an?
Bilder zum Blogpost – welche Version kommt am besten an?

Schwarz/Weiss mit einem “HDR Black&White (Light)” Preset, den ich mal irgendwo gefunden habe:

Bilder zum Blogpost - welche Version kommt am besten an?
Bilder zum Blogpost – welche Version kommt am besten an?

Das gleiche Bild mit meinem ‘Vintage’ Preset, also etwas entsättigt und ‘kälter’

Bilder zum Blogpost - welche Version kommt am besten an?
Bilder zum Blogpost – welche Version kommt am besten an?

Und zuletzt mit dem “Jörg Langer – Bilder müssen knallen!” – Preset:

Bilder zum Blogpost - welche Version kommt am besten an?
Bilder zum Blogpost – welche Version kommt am besten an?

Kommen wir zur Abstimmung – ich freue mich auch über Kommentare!

Welche Bearbeitung gefällt Dir am besten?

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USB On The Go – Bilder von der Kamera mit Kabel auf das Handy übertragen

Ich weiss nicht wie gut bei euch die WiFi Apps der Kamerahersteller zum Transfer auf das Handy funktionieren – bei mir ist das eher Mondphasen-abhängig. Und da man das ja tut um die Bilder SCHNELL auf dem Handy zu haben habe ich mich nach einer anderen Lösung umgesehen.

Gestolpert bin ich dann über eine 100% zuverlässige Lösung für EUR 8,75:

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Das Kabel macht das Handy zum USB Host über den USB On-The-Go Modus.

Wenn ich die Kamera mit dem Kabel an mein Handy anschliesse öffnet sich der “Camera Importer” und zeigt mir alle (JPG) Bilder auf der Kamera an (die sollte im MTP Modus sein), von wo ich sie dann importieren kann.

Funktioniert sofort, zuverlässig und immer. Was will man mehr.

Welche kostenpflichtigen Cloud Services nutze ich?

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Auch wenn im Internet die “Kostenlos-Kultur” vorherrscht – wenn man Dienste ernsthaft nutzen will und/oder die Werbung loswerden will lohnt es sich irgendwann für Cloud-Dienste zu zahlen. Der Jahresbeginn ist immer eine gute Gelegenheit mal Inventur zu machen.

Welche kommerziellen Cloud-Dienste nutze ich also:

  • An erster Stelle fällt mir Amazon PRIME ein. Gestartet als kostenlose Versand-Option hat Amazon den Dienst kontinuierlich weiter ausgebaut und zählt zu den ganz Großen – Als Bücherei in der Cloud mit dem Kindle, Musik-Streaming und Shop mit Prime Music, Video Streaming mit riesigem kostenlosem Angebot mit Instant Video und Vielem mehr. Für knapp über 4,– pro Monat unschlagbar.
  • Google ist ebenfalls üblicherweise kostenlos – da sind alle meine EMails (GMail mit eigener Domain), Dokumente (quasi Word, Excel und Powerpoint kostenlos im Browser), Bilder (mit kostenlosem Foto-Backup vom Android-Handy), Kalender, Kontakte und Einiges mehr. Zahlen tue ich ca. 5,– pro Monat für erweiterten Speicherplatz für Fotos in höherer Auflösung. Als Backup eine kostengünstige Lösung.
  • Bildbearbeitungssoftware kauft man mittlerweile auch nicht mehr zwingend pro Version, Adobe hat mit der Creative Cloud für Fotografen ein günstiges Paket geschnürt. 12,– pro Monat für Lightroom _und_ Photoshop in den jeweils aktuellen Versionen ist nicht zu toppen.
  • Mein Haupt-Fotodienst Flickr ist zwar prinzipiell kostenlos, der Pro Account für 2,– pro Monat hat eine Menge Vorteile. Genau wie bei 500px gibt es einen Marktplatz für Fotos. Die Einnahmen decken zwar bisher bestenfalls die Kosten für den Service, aber das ist ja auch schonmal etwas.

Für einen Musikdienst konnte ich mich bisher noch nicht entscheiden. Ich habe einen Teil meiner MP3s zu Google Music und Amazon Music hochgeladen, zusätzlich kann ich über Amazon Music streamen. Da bleiben leider meine Töchter aussenvor, und social sharing wie bei Spotify gibt es auch nicht. Bevorzugt würde ich Google Music als Family Subscription nutzen, aber Google hat mal wieder Google Apps accounts aus dem Angebot ausgeschlossen, also warte ich ab – da wird sich schon etwas tun.

Welche Dienste nutzt ihr ausserdem oder könnt ihr empfehlen?

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